"Wir nehmen die Favoritenrolle an"

Wir brennen auf den Saisonstart!" Matthias Grothe, Coach der Iserlohn Kangaroos, fiebert genau wie seine Spieler dem Auftakt am Samstag, 24. September, um 19.30 Uhr in der neuen Hemberghalle  gegen den SC Rist Wedel entgegen.



"Unsere Saisonvorbereitung ist sehr gut verlaufen", zeigt sich Grothe zufrieden mit dem aktuellen Leistungsstand seiner Spieler, "wir haben in den letzten Tagen nochmals deutliche Fortschritte gemacht. Jeder kennt seine Rolle im Team, und auch unsere beiden Amerikaner sind jetzt voll integriert." Der einzige Wermutstropfen in der Vorbereitung sei die Verletzung von Aufbauspieler Sören Fritze gewesen, dessen Muskelbündelriss in der Hüfte noch nicht vollständig ausgeheilt sei. "Für Sören käme ein Einsatz am ersten Spieltag definitiv noch zu früh. Außerdem muss er nach seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining erst mal in unsere Spielsysteme integriert werden."
Nichtsdestotrotz sieht Matthias Grothe sein Team zum Auftakt gegen den SC Rist Wedel in der Favoritenrolle. "Wir haben die Rister in der vergangenen Spielzeit zweimal geschlagen und wollen natürlich mit einem Heimsieg in die neue Saison starten." Aber Matthias Grothe wäre nicht er selbst, wenn er nicht im nächsten Moment vor den Gästen warnt. "Rist ist nur noch schwer mit dem Team der letzten Saison vergleichbar, wo man nach vielen Aufs und Abs schließlich in der Abstiegsrunde landete, dort aber souverän den Klassenerhalt schaffte." Dem Aderlass durch den Weggang mehrerer Leistungsträger stehen mit der Verpflichtung von Playmaker Will Barnes sowie Steffen Kiese und Thierno Agne drei Neuzugänge mit ProA-Erfahrung gegenüber. Außerdem verabschiedete sich Trainer Michael Claxton nach Saisonende aus Rist. Nachfolger ist mit Felix Banobre ein Coach, der verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzen will.
"Um gegen Rist Wedel bestehen zu können, werden wir vor allem auf unser Tempospiel setzen", gibt Matthias Grothe die taktische Marschroute vor, der zudem auf weiteren Rückenwind durch begeisterte Kangaroos-Fans setzt.
In der Defense stehen für Iserlohns Coach vor allem die Verteidigung gegen den starken Scorer Will Barnes sowie die Lufthoheit unter dem eigenen Korb im Fokus. "Da dürfte es für Moussa Kone gegen Rists sehr physischen, litauischen Center Aurimas Adomaitis zur ersten echten Bewährungsprobe kommen."
Sportlich ist also alles angerichtet für einen spannenden Saisonauftakt, und auch das Drumherum stimmt wieder: So dürfen sich die Iserlohner Basketball-Fans nicht nur bereits traditionell auf eine große Tombola mit großen Preisen zugunsten der Kangaroos-Jugend freuen, sondern auch auf Cheerleader-Darbietungen und weitere kleine Überraschungen.

Iserlohn Kangaroos: Moussa Kone, Ruben Dahmen, Kristof Schwarz, Joshua Dahmen, Terrell Harris, Thomas Reuter, Gabriel De Oliveira, Deion Giddens, Yannick Opitz.

Pressemitteilung Iserlohn Kangaroos

Workshop zur Sportfotografie mit Sven Baeumcher im TuS ImPuls

Am Samstag, 25.6.2016 trafen sich 7 Abteilungsvertreter im TuS ImPuls, um von Sven Baeumcher möglichst viel über die Sportfotografie zu erfahren. Sven kam durch Vermittlung von Axel Kahl als freiberuflicher Mitarbeiter von FUJIFILM Electronic Imaging Europe GmbH und brachte ein umfangreiches Testmaterial (Systemkameras, Objektive und Blitzgeräte) mit. Die 8 Stunden waren in einen theoretischen Teil im Vereinsheim und einen praktischen Teil im Außengelände aufgeteilt.

Zunächst wurden Themen, wie Aussage im Motiv, Belichtung, Bildausschnitt (Entfernung), Bewegungsunschärfe (Mitzieher), Fluchtpunkte, Farbe, Tiefenschärfe und natürlich die Drittelregel (oder Goldener Schnitt) vermittelt und diskutiert. Danach wurden technische Aspekte und Unterschiede der Sensoren (Vollformat, kleiner Sensor im Handy ..) und die Umrechnung der Brennweite angesprochen. Da das Testmaterial von FUJI (mit dem Gehäuse X-T1) kam, wurden natürlich auch die Unterschiede zwischen dem sog. BAYER-Sensor und dem aktuellen, seit 2012 auf den Markt gebrachten Fujifilm X-Pro1 vorgestellt (hier noch einmal aus WIKIPEDIA für die Teilnehmer zum Nachlesen):
Die RGB-Pixel wurden in einem anderen Verhältnis (22 %/56 %/22 % statt 25 %/50 %/25 %) und einer anderen Anordnung (XTrans) auf dem Sensor verteilt, die Elementarzelle (nach der sich das Muster wiederholt) vergrößert sich von 2x2 auf 6x6 Pixel und jede Pixelfarbe kommt in jeder Zeile und jeder Spalte vor. Da rote und blaue Pixel nun nicht mehr genau 2, sondern im Durchschnitt 2,23 Längeneinheiten von ihrem nächsten gleichfarbigen Nachbarn entfernt sind, ist die Auflösung der Rot- und Blau-Ebene dabei allerdings etwa 10 Prozent reduziert, paradoxerweise aber auch die grüne Auflösung. Denn jedes grüne Pixel innerhalb eines grünen 2×2-Quadrates hat hier zwar weiterhin, wie beim Bayer-Muster, stets genau 4 grüne Nachbarn, allerdings nun ungleichmäßig verteilt: 2 nähere und 2 fernere.

Abschließend wurde der Umgang mit den vielen Einstellmöglichkeiten der X-T1 geübt, um dann im 2. Teil außerhalb des Seminarraumes das Gelernte anzuwenden.

Leider war am Samstag fast durchgehend starker Regen, so dass zwar die Kamera keine Probleme damit hatte, aber die Bilder natürlich durch die vielen Tropfen in der Luft und auf dem Objektiv naturgemäß nicht optimal gelingen konnten. Da zeitgleich aber ein Sommertrainingslager der American Football-Abteilung stattfand, gab es gute Gelegenheiten zu Sport-Action-Fotos.

Zum Ende der Veranstaltung hatten alle Teilnehmer viel dazu gelernt und fragten nach weiteren Veranstaltungen zum Thema 'Street-Fotografie'.

Reinhold Berlin

Zusätzliche Informationen