Überragender Meister-Titel für Graue Panthers

Westdeutsche Meisterschaften mit Senioren-Titel für den TuS

Iserlohn. Das waren wieder interessante Spiele, aber nicht nur mit traditionellen Siegern aus Düren. Die Volleyballer des TuS Iserlohn durften sich als Ausrichter freuen. Sie jubelten bei der Ü 59-Konkurrenz über den sensationellen Titel. Die Ü 53 spielte auch gut, kam aber nicht über Rang 4 hinaus.

Im ersten Spiel gegen Bill Collins Memorial Düsseldorfer erwischten die Schwarzen Panther des TuS Iserlohn (Ü 59) beim 3:1 und 8:5 einen guten Start. Aber danach stabilisierte sich die Abwehr der Düsseldorfer zusehends und führte seinerseits mit 21:11. Für die gute Moral der Sauerländer sprach, dass sie trotzdem nicht aufsteckten. Denn im zweiten Satz drehten sie den Spieß um. Über effektive Angriffe hielten sie ein 5-Punkte-Polster, das sie nicht mehr hergaben. Auch im Tiebreak gelang es dem Gastgeber, die Begegnung spannend zu gestalten, lagen sie doch auch beim letzten Seitenwechsel vorne. Kleinigkeiten gaben schließlich den Ausschlag zum ärgerlichen 13:15.

Gegen Abonnementsmeister Düren gab es anfangs ein Duell auf Augenhöhe, als es 5:5 stand. Doch zusehends machten die Rheinländer von ihrer großen Klasse Gebrauch und siegten souverän. Dazu muss man natürlich wissen, dass die Dürener viele Akteure in ihren Reihen haben, die bis zur Bundesliga und auch teilweise internationales Niveau haben wie Jörg Ahmann gespielt haben. Auch im zweiten Satz hielt der TuS anfangs erfolgreich dagegen (3:3), ehe sie trotz guter Spielzüge chancenlos blieben.

Da Neptun Aachen gegen Düsseldorf im Tiebreak gewinnen konnte, ergab sich plötzlich für den TuS die Chance auf Platz 2. Dafür musste im letzten Match Aachen mit 2:0 geschlagen werden. Das entpuppte sich jedoch als schweres Vorhaben. Die Kaiserstädter holten viele Bälle mit ihrer vielbeinigen Abwehr. Im ersten Satz hatten die Iserlohner am Ende die Chance zum Sieg, doch verloren aufgrund einiger wackliger Annahmen knapp mit 22:25. Im zweiten Durchgang war alles auf Augenhöhe, hielt Iserlohn stark dagegen, hatte zwei Satzbälle, die sie jedoch nicht verwerten konnte (26:28).

Die TuSler haben alles gegeben, die anderen Teams waren noch stabiler und ausgeglichener besetzt. Die Leistungsdichte ist in dieser Altersklasse noch näher zusammen gerückt.

TuS Ü 53: (v.l.n.r.) Trainer Ferdi Portsteffen, K. Kost, St. Wöstefeld, A. Cwik, J. Kopp, J. Helmecke, H. Hagen, M. Butkiewicz, J. Henke.

Von der Anzahl der Spiele hatten es die Grauen Panther (Ü 59) am Sonntag einfacher. Sie trafen im Finale um die Westdeutsche Meisterschaft auf Düren. Auch hier sind es altbekannte Akteure, auf die man alljährlich trifft, meist mit dem besseren Ende für Düren. Und auch jetzt sind die jüngeren auf beiden Seiten aufgerückt. Zu Beginn machte Düren sehr starke Aufschläge, die die TuS vor einige Probleme stellte. Folgerecht blieben die Rheinländer mit 5:2, 10:8 und 12:10 in Front. Im Verlauf des Satzes bekam man diese immer besser unter Kontrolle, sodass Zuspieler Thorsten Kriegeskotte seine Angriffsreihen immer besser in Szene setzen konnte. Die Abwehr um Libero Michael Schicktanz parierte viele unmögliche Bälle unschädlich. Mitentscheidend waren die starken Sprungaufschläge von Marian Butkiewicz, der zum Ende sechs Punkte in Serie markierte. Beim klaren 25:18 war der Widerstand gebrochen.

Im zweiten Durchgang wirbelten die Sauerländer diesmal schon von Beginn an, gingen mit 4:1 in Führung. Immer wieder machten die Außenpositionen David Peters und Jürgen Henke viele wichtige Punkte. Aber die Dürener blieben immer um einen Punkt dran (15:14). Es war eine Phase, in der sich schöne Spielzüge und das Aufschlagsrecht ständig wechselten. Die Panther bissen sich richtig in das Geschehen ein, wurden auch von außen stark angefeuert. Dank einer großen Portion Leidenschaft und einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung bauten die TuSler die Führung aus und siegten 25:20. Nach langer Zeit durften sie sich wieder über den Westdeutschen Meistertitel freuen und diesen ausgiebig feiern. Auch der faire Gegner sprach von einem hochverdienten Sieg. Somit fahren die Mannen um Trainer „Ferdi“ Portsteffen am Pfingstwochenende ins hessische Rodheim zu den Deutschen Titelkämpfen. Die Truppe wird aufgrund des großen Erfolges ab sofort im Training bleiben.

TuS Ü 59 (v.l.n.r.): hintere Reihe: H.M. Riggert, G. Fenten, M. Rademacher, Trainer Ferdi Portsteffen, H. Hagen, M. Butkiewicz, D. Peters; vordere Reihe (v.l.n.r.): J. Henke, D. Falk, M. Schicktanz, T. Kriegeskotte, H. Tölle, D. Gendler.

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