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„Eisenwald Trails“ offiziell eröffnet

 

Eine gute Nachricht für alle Mountainbiker. Die „Eisenwald Trails“ im Iserlohner Stadtwald sind offiziell eröffnet. Rund um den Wanderparkplatz „Schmelzplatz“ sind in den letzten Monaten zwei Mountainbike Trails in über 1 500 Arbeitsstunden durch Handarbeit vieler freiwilliger Helfer entstanden. Zusammen mit dem Planungsbüro Bike Projects, das die Strecken abschließend geprüft und abgenommen hat, wurden die insgesamt knapp zwei Kilometer langen Trails nach einer Corona-Zwangspause fertig gestellt. Bereits vor knapp zwei Wochen haben die Stadt Iserlohn und der TuS Iserlohn einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, in dem unter anderem die Kontrolle, Instandhaltung und Verkehrssicherungspflicht geregelt sind.

 

Zur offiziellen Freigabe der Mountainbike-Strecken trafen sich gestern (12. August) Vertreter des TuS Iserlohn und der Stadt Iserlohn sowie ein Mitarbeiter des Planungsbüros und viele der freiwilligen Helfer, die sich zu einer eigenen Abteilung unter dem Dach des TuS zusammengeschlossen haben. Die im Oktober 2019 neu gegründete Mountainbike-Abteilung unter der Leitung von Thilo Koesling nennt sich „Dead Pedals Society“.

 

“Aufgrund der Topographie und der Landschaft ist unsere Region perfekt für Mountainbiking geeignet. Die neu geschaffenen „Eisenwald Trails“ sollen das Angebot rund um den beliebten Freizeitsport ergänzen. Wir haben uns mit unseren vielen freiwilligen Helfern sehr gerne in dieses tolle Projekt eingebracht und natürlich gilt: wer Lust hat, bei unserer neuen Mountainbike-Abteilung mitzumachen, ist herzlich willkommen”, so TuS-Geschäftsführer Axel Kahl und Thilo Koesling bei der Eröffnung.

 

Eine 1,20 x 1,20 Meter große Infotafel am „Schmelzplatz“ zeigt den Besuchern die Streckenverläufe, die in zwei verschiedene Schwierigkeitsgrade (blau = leicht, rot = mittel) kategorisiert sind, sowie die sogenannten Trail-Regeln, die der Verein für die Benutzung aufgestellt hat, umliegende Einkehrmöglichkeiten und Parkmöglichkeiten für Ortsunkundige.

 

“Die Idee zu dem Projekt ist unter dem Motto ‘von Bürgern für Bürger’ im Rahmen des LEADER-Förderprogrammes entstanden und wurde zum großen Teil durch EU-Mittel finanziert. Durch das Anlegen von attraktiven Mountainbike-Strecken im Iserlohner Stadtwald möchten wir Konflikte zwischen Spaziergängern und Radfahrern entschärfen und das Befahren wilder Trails, die mitunter ein Risiko für Nutzer und Spaziergänger darstellen, verhindern. Eine speziell für die ‘Eisenwald Trails’ angefertigte Beschilderung soll dafür sorgen, dass diese auch nur von Mountainbikern genutzt werden”, erläuterte Stefan Baumann, Leiter des Bereiches Umwelt und Stadtentwicklung der Stadt Iserlohn, die Zielsetzung des Projektes.

 

Mit den “Eisenwald Trails” wurde ein neues Freizeitangebot geschaffen, das auch Jugendliche anspricht und einbindet. So hat in den Sommerferien 2019 bereits ein sechstägiges Bikecamp der städtischen Jugendarbeit stattgefunden, bei dem der Bau des ersten Trails begonnen wurde. Unter dem Motto „Biken, Buddeln und BBQ“ wurden die Jugendlichen in die Gestaltung der Trails integriert. Auch im nächsten Jahr könnte ein Bikecamp in ähnlichem Rahmen stattfinden, das dann die Pflege und Instandhaltung der Trails zum Thema haben könnte.

 

“Das gesamte Projekt verbessert die Attraktivität unserer Region und könnte auch der lokalen Wirtschaft zugutekommen. Bereits jetzt schon stellt der Fahrradtourismus einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Darüber hinaus beweist dieses Projekt, dass durch Engagement und die gute Zusammenarbeit verschiedener Akteure eine Idee realisiert werden kann”, erklärte Baumann weiter.

 

In den Monaten November bis März wird die Nutzung der Trails nicht empfohlen. Diese Zeit wird für Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen genutzt. Je nach Gefahren- und/oder Wettersituation oder wenn Forstarbeiten anstehen, werden die Trails kurzfristig gesperrt.

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Freuten sich darüber, dass die “Eisenwald Trails” nun offiziell freigegeben werden konnten: (v. li.) Victoria-Fabienne Verrieth (Abteilung Stadtentwicklung und Grundstücke), Stefan Baumann (Leiter des Bereiches Umwelt und Stadtentwicklung), Thilo Koesling und Axel Kahl (beide TuS Iserlohn) sowie Sebastian Matz (Leiter der Abteilung Stadtentwicklung und Grundstücke).

 

2. Beachday in Kooperation mit dem TuS Iserlohn mit 50 Jugendlichen ein gigantischer Erfolg!

Iserlohn, 05.08.2020. 50 junge Menschen waren dem kostenlosen Angebot der TG RE Schwelm und dem TuS Iserlohn am 2. Beachday auf der Beachvolleyball-Anlage Iserlohn gefolgt. Es hätten auch weitaus mehr sein können, aber Organisator Carsten Limberg musste am Ende sogar vielen Teams absagen, weil die Kapazitätsgrenze mit 24 Beachteams und 50 Teilnehmern (2 Teams sind mit einem 3er-Team angetreten) erreicht war.

Aufgrund der vielen Teilnehmer wurde diesmal in 3 Pools nach Altersklassen aufgeteilt. In der Gruppe der U-13/14 jährigen setzten sich zur Überraschung das Schwelmer Beachduo Frida Kindel/Leni Niehaus durch. Ein toller Erfolg für das junge Team der TG RE Schwelm. Auch in der Altersklasse der WU-15/16 hatte ein Schwelmer Pärchen mit Anissa El Ouni/Julia Matveeva die Nase vorne. In der Konkurrenz der „Damen“ setzte sich ein Beachpaar vom Lüner SV durch, dahinter auf Platz 2 das Duo Britt Heisler/Carlotta Koberg, Platz 3 belegten Kathi Hans/Laura Lennart vor einem Beachpaar vom VV Schwerte.

Allerdings waren die Platzierungen gar nicht so wichtig, denn der Spaß und die Gemeinschaft standen im Vordergrund. Dem Angebot waren diesmal Vereine aus Lünen, Münster, Schwerte, Hennen, Iserlohn und Olpe gefolgt. Ein buntes Kennenlernen und Wertschätzen untereinander. Höhepunkt waren die von den Müttern der Spielerinnen organisierten Mittagssnacks, die mit Handschuhen und Abstandsregeln angeboten wurden. Ein dickes Lob an die Mütter, aber auch an die Teilnehmer für das disziplinierte Verhalten der Einhaltung der Hygienevorschriften.

Gestärkt wurde die Gemeinschaft durch den Umgang der Großen Beacherinnen mit den Jüngsten. Ohne Aufforderung schnappten sie sich zwischendurch diese, zeigten ihnen Tricks und Kniffe des Beachvolleyballs.

Alles in Allem war auch dieser Beachday ein toller Erfolg für die TG Rote Erde Schwelm und des TuS Iserlohn. Mit diesem Projekt sind die beiden Vereine, vor allem in den Zeiten der Pandemie, einmal mehr ihrer sozialen Verantwortung nachgekommen, zudem haben Schwelm und Iserlohn bewiesen, wie wertvoll vereinsübergreifende Freundschaften (Kooperationen) sind.